Endlich war Anfang Februar unser lang ersehnter Termin beim Lehrstuhl für Wärme- und Stoffübertragung der RWTH erreicht. Wir, das sind Anna Stollenwerk, Jonas Colve, Benedikt Grzeschik und Frederik Kischewski, waren zusammengekommen, um gemeinsam das Versprechen, welches uns Martin Habermehl auf der CAMMP week 2016 gegeben hatte einzulösen. Herr Habermehl ist wissenschaftlicher Gruppenleiter am Lehrstuhl für Wärme- und Stoffübertragung. Aus seiner Forschung stammte die Problemstellung zur „Torrefizierung von Biomasse“, die wir im Rahmen der CAMMP week bearbeiteten und anschließend bei Jugend Forscht einreichten. Sein Versprechen war es uns eine ausgiebige Führung durch den Lehrstuhl für Wärme- und Stoffübertragung zu geben.

 

Nachdem wir vor dem Institut auf Martin Habermehl und Assistenten Georg trafen, betrachteten wir zuallererst die, von dem Institut selbst entwickelt und gebaute, Torrefizierungsmaschine. Dabei wurde der Torrefizierungsprozess gründlich studiert und wir eigneten uns zusätzliches Wissen für unsere Teilnahme bei Jugend Forscht und dem Bundesumweltwettbewerb an. Darüber hinaus betrachteten wir noch folgende weitere Forschungsprojekte des Lehrstuhls und die dazu gehörenden Versuchsaufbauten:

 

-      Apparatur zur Verbrennungskontrolle der torrefizierten Biomasse und Messung des Verbrennungsprozesses
-      Partikelverbrenner
-      Mikrofotographien eines hauchdünnen Ölfilms 
                                                                                                                      -      Ein Experiment zur Wärmeübertragung zwischen zwei unter Druck stehenden Oberflächen

Nach einer durchaus ausgiebigen Besichtigung der derzeitigen Projekte wurden wir von Herrn Habermehl zu einem außerordentlich delikaten Kuchen eingeladen.



Nach dieser Strärkung verließen wir das Institut und wir durften das Kohlekraftwerk, welches das WSA für die Stromversorgung der RWTH und der Durchführung neuartiger Experimente betreibt, inspizieren. Hierbei erwarben wir Kenntnisse über den generellen Aufbau eines solchen Kraftwerks, Oxyfuel und die hochmoderne analoge Steuerung und Überwachung des Kraftwerks.


Abschließend lässt sich resümieren:
Unsere zweistündige Besichtigung war einallumfassender Erfolg, der uns nicht nur auf wissenschaftlicher Ebene weiterbrachte,
sondern uns auch persönlich überzeugte.
 

Benedikt Grzeschik (Q1) und Frederik Kischewski (Q1)